„Lights of Orient“ Der neue Bronzer von Essence!

Hey meine Lieben, ich lungere jetzt seit Sonntag Zuhause herum und musste gestern einmal kurz unter Menschen und bin also mit meiner Schwester zu Rossmann gefahren.
Eigentlich wollte ich mir nur einen Tee und Haarspray kaufen aber wie das bei Frauen ja so ist bin ich natürlich nicht nur mit Tee und Haarpsray nach Hause gegangen. Ich habe zufällig im Essence-Regal 2 Bronzer entdeckt, welche aus der „Lights of Orient“ -Reihe sind. Leider sind die Produkte schon im abverkauf da die Reihe nur noch bis Mai 2016 erhältlich ist, ihr solltet also schnell sein!

Ich bin seit langem auf der Suche nach DEM Bronzer-leider war meine Suche bisher erfolglos. Die Bronzer gab es in 2 verschiedenen Tönen: einen helleren und einen dunkleren.

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Oben: 01 Sunkissed Beauty, Unten:02 Oriental Beauty

 

Ich persönlich verwende normal keinen Bronzer im Alltag, das liegt aber daran dass die Bronzer die ich besitze einfach zu dunkel und zu auffällig für ein Alltags-Make Up sind. Aus Interesse habe ich nicht lange nachgedacht und beide Bronzer für je 3,25€ mit nach Hause genommen und für euch getestet.
Zu den Bronzern an sich. Verpackt sind sie in einer quadratischen Clip-Box, das Bedeutet wie bei vielen Essence-Produkten: Am besten nicht herunter fallen lassen. In der Mitte der Bronzer ist ein Puder mit Schimmer-Partikeln, welche man aber auf der Haut überhaupt nicht sieht.

Bronzer 01 Sunkissed Beauty
Den helleren Bronzer finde ich sehr gut, da er wirklich hell ist und somit auch Alltags tauglich. Als hellerer Hauttyp haben wahrscheinlich mehrere Mädels Probleme, einen geeigneten Bronzer zu finden, hier kann ich euch diesen wirklich empfehlen! Er glänzt oder glitzert nicht und vor allem ist er so dezent, dass man nicht so wirkt als könne man sich nicht schminken (so erging es mir bisher im Alltag).

 

Bronzer 02 Oriental Beauty
Dieser dunklere Bronzer ist wirklich ein gutes Stück dunkler als der 01er. Auch er hat den Kreis mit Schimmer und auch bei diesem Bronzer sieht man absolut nichts davon. Für mich persönlich ist er nicht Alltagstauglich da er einfach zu dunkel ist. Ich habe ihn bewusst für mein Abend Make Up ausgewählt, bei welchem ich mich generell stärker schminke und auch einen dunkleren Bronzer benötige.

 

Fazit: Ich werde die Produkte einige Tage testen bevor ich mir eine endgültige Meinung davon mache. Mein erster Eindruck jedoch ist sehr gut. Für den Preis von beiden Bronzern habe ich schon schlechtere Bronzer auf dem Schminktisch gehabt! Ich bin normalerweise kein Fan von Essence Produkten, jedoch hat Essence hier eine tolle Bronzer Auswahl für jeden Hauttyp in die Drogerie Märkte gebracht die sehr günstig und trotzdem sehr gut ist!

Schnell zugreifen!

Küsschen, eure Leo♥

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Schlichtes Frühlingsoutfit ♥

Guten Mittag ihr hübschen!

Ich liege mit Erkältung im Bett und dachte mir dass ich mir neben meiner Ausarbeitung für die Lehrprobe auch etwas Zeit für einen Post nehmen kann, der nicht meinen Marokko-Urlaub betrifft sondern die Modewelt.Ich habe mir etwas Zeit genommen und auf We♥It gestöbert und dieses schicke, schlichte Outfit gefunden:

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Das Wetter im Raum Stuttgart ist in dieser Woche sehr gewöhnungsbedürftig. Ich weis ja nicht wie das Wetter bei euch ist, bei uns wechseln sich Schnee, Regen und Sonne im Minutentakt ab. Eigentlich hatte ich bereits ein Frühlings-Outfit für euch geplant, da aber das Wetter in dieser Woche absolut unpassend für ein Frühlings-Outfit ist, bin ich auf ein etwas anderes Outfit umgestiegen. Für das Winter-Wetter ist es sicherlich auch zu kalt, aber vielleicht inspiriert es euch trotzdem für die nächste Woche, welche hoffentlich wärmer wird!

 

 

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Weißes Shirt ca. 10€

Ankleboots mit Reißverschluss Ca. 40€

Ankle Jeans Skinny, Ca. 30€

Goldene Kette ca. 10€

Trenchcoat in Khaki ca. 50€

Ich hoffe euch gefällt das Outfit! Wenn ihr bestimmte Wünsche zu bestimmten Outfits habt, lasst es mich gerne wissen! Küsschen, eure Leo ♥

Marokko Reisetagebuch Tag 5

An diesem Morgen wachten wir schon um 6:30 von der aufgehenden Sonne auf und bereits um 9:00 Uhr war es richtig heiß, ich schätze um die 25 Grad. Wir wanderten direkt zum nächsten Lagerplatz, da unser Kamelführer krank geworden war. Ich musste die komplette Strecke laufen da ich mir auf dem Kamel die Oberschenkel aufgeschürft hatte und diese brannten wie Feuer. Ich rate euch an dieser Stelle von ganzem Herzen: trinken, trinken, trinken! Auch wenn das Wasser warm ist! Das habe ich an diesem Tag nämlich viel zu wenig und wäre fast zusammen geklappt.

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Ich-zum Glück sieht man von meinem Gesicht nichts! 

Unser Lager befand sich neben einer großen Düne, trotzdem konnte man die Steinberge noch sehen. Wir lagen den ganzen Nachmittag im Schatten der Zelte, gegen Nachmittag gingen die anderen auf die Düne, ich blieb jedoch im Schatten, schrieb Tagebuch und ruhte mich etwas aus, die Hitze machte mir echt zu schaffen.

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Unsere Guides beim abladen der Kamele

Gegen Abend, als die Sonne langsam hinter den Dünen verschwand und die Sahara in ein wunderschönes orangenes Licht legte, stieg auch ich auf die Dünen und fand gefallen, Barfuß einen Sonnenuntergangs Spaziergang durch die unendliche Weite der Sahara zu machen. Ich genoss die Ruhe und die entspannte Atmosphäre und mir wurde an diesem Abend eigentlich erst richtig Bewusst wie wichtig es ist, Zeit zu haben und sich für bestimmte Dinge auch Zeit zu nehmen. Zuhause gehe ich, auch jetzt nach meiner Reise, nie ohne Terminkalender aus dem Haus. Dort wusste ich nicht einmal mehr welche Uhrzeit wir eigentlich hatten. Das Lag aber viel mehr daran, dass wir 5 Geräte mit unterschiedlichen Uhrzeiten dabei hatten. Das spielte jedoch keine Rolle. Wir hatten Zeit.

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Wandervögel

An diesem Abend gab es „Wüstenbrot“. Das Wüstenbrot ist ein einfacher Hefeteig. Wir machten ein Feuer und warteten bis es zur Glut herunter gebrannt war. Dann schoben wir die Asche beiseite, legten den Teig in den heißen Sand und bedeckten ihn wieder mit Sand und Asche. So wurde der Teig ca. 15 Minuten gebacken und wieder herausgeholt. Ich war anfangs skeptisch aber am Brot war kein einziges Sandkorn oder Asche und es schmeckte unbeschreiblich gut!

In dieser Nacht fanden wir heraus dass sich die großen Käfer nur im Sonnenaufgang und der Dämmerung ausbuddeln, weshalb ich in dieser Nacht einigermaßen schlafen konnte. Bis auf die Tatsache dass sich 2 Kamele direkt gegenüber von meinem Schlafplatz in der Nacht bissen und kämpften konnte ich auch relativ gut durchschlafen.

Riad Aguerzame Marrakech

Lage: Das Riad liegt mitten in den Gassen des Souks und ist ca. 5 Minuten zu Fuß vom Djemaa el Fna, dem Berühmten Gaukler Platz, entfernt. Trotzdem ist es im Riad selbst recht ruhig und nicht sonderlich laut. Was man natürlich überall hört sind die Gebets-rufe der Muezzins der vielen Moscheen die sich im Souk befinden.

Zimmer: Die Zimmer sind recht klein und eher schmal und länglich, jedoch total liebevoll eingerichtet. Diese Zimmerform ist typisch für die traditionellen Riads. Natürlich hat jedes Zimmer ein eigenes Bad, in rotbraunem Stein gehalten, mit tollen Lampen und Spiegeln. Die Bäder haben keine Fenster, weshalb man nach dem Duschen auf jeden Fall den Abzug einschalten sollte, jedoch wird man in Marrakesch kein Riad finden welches Fenster auf die Straße und Fenster im Badezimmer hat. Da man das Hahnenwasser in Marokko generell nicht trinken sollte, stehen für jede Person 2 Flaschen Wasser im Zimmer. Da wir zu dritt waren, hat uns das Hotel auf unsere Anfrage ein weiteres Bett ins Zimmer gestellt.

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Sauberkeit: Das Hotel ist sehr sauber, jeden Morgen wenn die Gäste beim Frühstück sind werden die Betten frisch gemacht, die Dusche und die Toilette geputzt. Im Bad roch es etwas nach Chlor und Abfluss, das liegt aber am allgemeinen Abwassersystem in Marrakesch.

Service und Personal: Der Service war spitze! Als wir ankamen wurden wir erst einmal mit frischem Pfefferminztee begrüßt und unser Gepäck wurde vom Taxi direkt in unser Zimmer getragen. Der Hotelbesitzer erklärte uns genau an welchem Standort wir uns befanden und wie wir zu welchen Attraktionen gelangen konnten. Er sagte uns in welchem Restaurant wir essen gehen sollten und welche wir meiden sollten und erklärte uns welche Preise für welche Waren auf dem Souk angemessen sind. Auch das Zimmerpersonal und die Bedienungen waren sehr freundlich und herzlich.

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Essen: Wir haben in diesem Riad nur 1x Abend gegessen und 1x gefrühstückt. Das Abendessen war eine traditionelle Tajin, ein Gemüseeintopf, welcher mit Brot gegessen wird. Als Vorspeise gab es eine Art Salat, welcher unten mit Kürbis und Zimt, in der Mitte mit kaltem Kartoffelpüree und traditionellen Gewürzen verfeinert, und oben mit Zucchini dekoriert. Zum Nachtisch wurde uns eine Art Kuchen mit Vanillesoße und hausgemachter Marmelade serviert. Das Essen war super lecker und toll dekoriert! Zum Frühstück gab es Kaffee, Tee, frisch gepressten O-Saft, Brot, Marmeladen, Butter, Nutella, Eier, Pancakes mit Ahornsirup und Orangen.

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Fazit: Dieses Riad war insgesamt das Beste von allen! Ich kann es euch nur ans Herz legen und Empfehlen! Das Personal ist total vertrauenswürdig und herzlich. Der Preis ist für diese Lage total gut und das Hotel ist seinen Preis wirklich wert!

Die Homepage wirkt leider nicht sehr seriös da die Übersetzung ins deutsche nicht sehr gut gelungen ist. Lasst euch davon aber bitte nicht abschrecken, die Menschen sprechen dort perfektes Englisch! Übrigens habe ich alle Fotos von der Homepage verwendet, da ich meine Kamera zuhause gelassen hatte.

http://riadaguerzame.com/en/

 

Marokko Reisetagebuch Tag 4

27.3.2016

An diesem Morgen packten wir recht spät unsere Zelte zusammen, erst gegen 9:30 wanderten wir los durch das Tal Richtung Westen. Da ich am Tag vorher nur 30 Minuten auf einem der Dromedare geritten war, ritt ich an diesem Tag ca. 2 Stunden bis wir vor einem Steilen Fels Hang stehen blieben und uns unsere Kamelführer erklärten dass wir an diesem steilen Stück über die Steinhänge nicht reiten konnten. Wir stiegen ab und wanderten den Hang hinter den Kamelen her hinauf. Ich wusste nicht dass Kamele so Gelände-sichere Tiere sind. Der Schmale Pfad war überhaupt kein Problem für die Tiere, trotz den Steinbrocken die den Weg bedeckten.

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Als wir über den Berg waren, sahen wir endlich die lang ersehnte Sandwüste, sie lag in einer Schönheit und Endlosigkeit vor uns und ich bereute zum ersten Mal dass ich meine SLR-Kamera nicht eingepackt hatte.

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Wir wanderten noch ca. 40 Minuten weiter und machten mitten in den heißen, von der Sonne schwarz gefärbten Steine rast.
Nach dem Mittagessen erklärte unser Kamelführer auf Französisch dass wir noch „um die Ecke“ gehen würden. Um die Ecke war im Endeffekt 4.5 Stunden entfernt und ich stieß wirklich an meine Grenzen.

 

Was ich in Marokko nicht hatte war Orientierung und vor allem ein Gefühl für Strecken. Das wandern durch die steinigen Teile der Sahara war eine Geduldsprobe, wir dachten nach dem nächsten Berg würden wir endlich Sand unter den Füßen haben, leider folgten diesem Berg noch weitere 4 Berge. Nach gefühlten 6 Stunden und 50 Grad waren wir endlich am Nachtlager angekommen.

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Wir bekamen zuerst Tee und Wasser, während unsere Kamelführer die Zelte aufbauten.

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Danach wurde das Abendessen gekocht und uns fielen zum ersten Mal die ca. 1.5 CM großen, schwarzen Käfer auf, welche sich auf einmal aus dem Sand buddelten und plötzlich wieder verschwunden waren. Ziemlich eklig, ich habe ich Nachhinein herausgefunden dass es sich um Skarabäen handelte, heilige Käfer. Wir fanden sie trotzdem ziemlich eklig und ich war auch nicht mehr scharf darauf Barfuß im Sand zu gehen.

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Heiliger Pillendreher

 

Am Abend hörten wir lautes Heulen, wir dachten dass es aus den Bergen käme und rätselten was es sein könnte. Nach Überlegungen über Wölfe, Hyänen oder anderen Wüstenfüchsen wurde es uns irgendwie unheimlich und wir fragten unsere Kamelführer. Sie grinsten und erklärten dass es die Dromedar Fohlen seien welche nach ihren Müttern rufen. Hallo Fettnäpfchen, die Touristen wieder.

Marokko Reisetagebuch Tag 3

26.4.2016

Unsere erste Nacht in der Steinwüste war um ehrlich zu sein nicht sehr erholsam. Wir standen mit der Sonne um ca. 7:00 Uhr auf und bekamen direkt unser Frühstück serviert, während die Kamelführer die Zelte abbauten und die Kamele beluden.

Übrigens: die Berber lieben ihre Kamele. In der Nacht dürfen die Kamele sich frei bewegen und werden am nächsten Morgen wieder zum Lager getrieben.

Wir wanderten ca. 3-4 Stunden von Steinhaufen zu Steinhaufen. Irgendwann kamen uns lauter Ziegen entgegen und Mohammed erklärte uns dass wir heute am Lager seiner Familie bleiben würden.

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Das Lager der Familie war ein Halbkreis aus aufgeschichteten Steinen, welche teilweise mit einer Zeltplane abgedeckt war und welches den Wohn- und Schlafbereich darstellte. Aufgestützt war die Plane auf Stöcken. Schräg gegenüber des Wohnbereiches war die Küche, ein kleiner Steinhaufen mit Stroh überdacht, in welchem ein kleiner Lehmhaufen mit einem Loch darin war und als Ofen diente.

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Übrigens: die Frauen der Familie schlafen und essen getrennt von den Männern. Der Wohn- und Schlafbereich war mit einer kleinen Mauer aus Decken unterteilt.

Mohammeds Vater, ein alter Berber mit Turban und langem Gewand, bot uns Tee an und wir durften sogar im Bereich der Männer sitzen. Wir saßen lange bei ihm und er brachte uns für ihn wichtige Worte in der Berber Sprache bei wie Rhabus (Blasebalk). Die Berber haben eigentlich eine Hyroglyphen-Schrift mit Zeichen, da wir diese aber nicht konnten schrieben wir die Worte so auf dass wir sie auch aussprechen konnten.

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Nach dem Mittagessen in unserem Lager lungerten wir auf unseren Matratzen und machten einfach nichts-wie wir das die nächsten Tage auch beibehalten würden.

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Gegen 15 Uhr wanderten wir ca 2 Stunden das Tal entlang. Wir gingen über Felsen auf den Berg und gingen am Bergkamm entlang. Dort fanden wir Massen von Bergkristallen und uns packte das Sammelfieber. Nach einiger Zeit stiegen wir wieder vom Berg ab und Mohammed zeigte uns Höhlenmalereien welche sein Vater vor 8 Jahren entdeckt hatte. Die Forscher waren bisher jedoch auf kein Ergebnis gekommen, wie alt diese Malereien wohl sind, es lässt sich nur sagen dass sie sehr sehr alt sind.

Auf dem Rückweg kamen wir an einem Brunnen vorbei, an welchem ein kleines Mädchen mit einem Esel und einem Zicklein Wasser holte. Auf unserem Rückweg zum Lager sahen wir, dass in diesem Tal eine weitere Familie ihr Lager aufgeschlagen hatte, ebenso einfach wie Mohammeds Familie.

Am Abend waren wir wieder bei Mohammeds Vater zum essen eingeladen. Es gab das traditionelle Gericht „Taijin“, ein Tontopf in welchem Gemüse gegart wird und welches man dann mit Fladenbrot isst. Nach dem Tee war es auch schon wieder Zeit zum schlafen gehen und wir kuschelten uns in unsere Schlafsäcke.

Übrigens: Die Nächte in der Sahara sind ziemlich kalt, weshalb wir immer mit Thermo Unterwäsche, Pullover, 2 Leggings, Fleecejacke, Mütze und Schal schliefen. Außerdem deckten wir unseren Schlafsack noch zusätzlich mit einer Wolldecke zu.

Marokko Reisetagebuch Tag 2

Hey ihr lieben, erst einmal sorry für die unregelmäßigen Posts, im Moment habe ich meine Praxisphase und somit auch meine Lehrproben. Die erste habe ich jetzt zum Glück hinter mir und somit auch ein bisschen Ruhe und Zeit meine Marokko Aufnahmen zu bearbeiten und mein Reisetagebuch zu bloggen. Auch für die Qualität der Fotos muss ich mich an dieser Stelle noch entschuldigen, da ich meine SRL Kamera zuhause lassen wollte haben wir mit Digicam und Handy fotografiert. 

Unser 2. Tag bzw. erster richtiger Tag in Marokko begann mit einem marokkanischen Frühstück: Fladenbrot, Orangen Marmelade, Pfefferminztee, Eier und frische Orangen. Man muss dazu sagen dass die Marokkaner eigentlich nicht richtig Frühstücken, normal isst man ein bisschen Fladenbrot mit Essig, Öl und Gewürzen, laut unserem Hotelchef.
Urlaub wäre ja langweilig wenn nichts passieren würde. Deshalb bekamen wir den Safe in unserem Zimmer nach dem Frühstück nicht mehr auf und unser Taxi nach Zagora wartete bereits vor dem Riad auf uns. Nach einer Stunde gaben wir auf und mussten irgendwie ohne Reisepässe und Geld die nächsten Tage durchkommen. Der Hotelbesitzer war so nett und gab uns das Geld welches wir am Morgen noch in bar bezahlt hatten zurück, damit wir wenigstens unsere Trekking Tour bezahlen konnten. Glücklicherweise fand meine Tante noch ihre normale Bankkarte in ihrem Gepäck und wir durften am PC des Hotels über unsere Dropbox die Kopien der Reisepässe ausdrucken. Der Hotelchef versprach uns den Safe irgendwie zu knacken bis wir wieder nach Marrakesch zurückkommen und so gingen wir nur mit Reisepasskopien auf die 7 stündige Reise nach Zagora.

Auf der Fahrt konnten wir unser Französisch etwas auffrischen, da unser Taxifahrer nur Französisch sprach. Wir fuhren über den Pass des Atlas, auf welchem noch Schnee lag, 3 Stunden nur Kurven sind nicht so richtig angenehm aber da Ibrahim wirklich vorsichtig fuhr und langsam machte überstanden wir die Fahrt ganz gut.
Die ganze Fahrt durch die Berge waren an jeder Kurve kleine Stände mit Tellern, Töpfen, Edelsteinen und anderen Dingen. In den Tälern wuschen Frauen in Bächen ihre Wäsche und uns kamen große Transporter mit Strohballen auf dem Dach entgegen.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt wurde das Land wieder flacher und trockener. Die Menschen hier leben ihn Lehmbauten und kleinen Hütten. Zwischen diesen Häusern stehen riesige prachtvolle Moscheen und Koranschulen, aufwändig verziert mit Mosaik und Ornamenten.

Als wir gegen 15:00 in Zagora ankamen und aus dem Taxi stiegen war es deutlich wärmer als in Marrakesch aber die Menschen saßen in Fleece Jacken und warmen Pullovern in den Straßencafés.
Unser Organisator der Trekking Tour, Hafid, empfing uns am Taxi und stellte uns Mohammed vor, welcher die nächsten 5 Tage gemeinsam mit einem weiteren Mann mit uns durch die Wüste wandern würde und Franziska, welche mit uns die Tour gehen würde. Wir tranken Tee und Hafid erklärte uns den genauen Ablauf der Tour.

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Wir fuhren gemeinsam eine Stunde an den Rand der Steinwüste, starteten mit den Kamelen und wanderten ca. 1 Stunde in die Steinwüste hinein und schlugen dort unser Nachtlager auf. Am Abend machten wir Musik, wir sangen deutsche Lieder, die Berber ihre klassischen Lieder über die Sahara welche sie mit leeren Wasserkanistern begleiteten.
Wir schliefen unter dem Sternenhimmel, und ja, er war wirklich unbeschreiblich!

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