Marokko Reisetagebuch Tag 2

Hey ihr lieben, erst einmal sorry für die unregelmäßigen Posts, im Moment habe ich meine Praxisphase und somit auch meine Lehrproben. Die erste habe ich jetzt zum Glück hinter mir und somit auch ein bisschen Ruhe und Zeit meine Marokko Aufnahmen zu bearbeiten und mein Reisetagebuch zu bloggen. Auch für die Qualität der Fotos muss ich mich an dieser Stelle noch entschuldigen, da ich meine SRL Kamera zuhause lassen wollte haben wir mit Digicam und Handy fotografiert. 

Unser 2. Tag bzw. erster richtiger Tag in Marokko begann mit einem marokkanischen Frühstück: Fladenbrot, Orangen Marmelade, Pfefferminztee, Eier und frische Orangen. Man muss dazu sagen dass die Marokkaner eigentlich nicht richtig Frühstücken, normal isst man ein bisschen Fladenbrot mit Essig, Öl und Gewürzen, laut unserem Hotelchef.
Urlaub wäre ja langweilig wenn nichts passieren würde. Deshalb bekamen wir den Safe in unserem Zimmer nach dem Frühstück nicht mehr auf und unser Taxi nach Zagora wartete bereits vor dem Riad auf uns. Nach einer Stunde gaben wir auf und mussten irgendwie ohne Reisepässe und Geld die nächsten Tage durchkommen. Der Hotelbesitzer war so nett und gab uns das Geld welches wir am Morgen noch in bar bezahlt hatten zurück, damit wir wenigstens unsere Trekking Tour bezahlen konnten. Glücklicherweise fand meine Tante noch ihre normale Bankkarte in ihrem Gepäck und wir durften am PC des Hotels über unsere Dropbox die Kopien der Reisepässe ausdrucken. Der Hotelchef versprach uns den Safe irgendwie zu knacken bis wir wieder nach Marrakesch zurückkommen und so gingen wir nur mit Reisepasskopien auf die 7 stündige Reise nach Zagora.

Auf der Fahrt konnten wir unser Französisch etwas auffrischen, da unser Taxifahrer nur Französisch sprach. Wir fuhren über den Pass des Atlas, auf welchem noch Schnee lag, 3 Stunden nur Kurven sind nicht so richtig angenehm aber da Ibrahim wirklich vorsichtig fuhr und langsam machte überstanden wir die Fahrt ganz gut.
Die ganze Fahrt durch die Berge waren an jeder Kurve kleine Stände mit Tellern, Töpfen, Edelsteinen und anderen Dingen. In den Tälern wuschen Frauen in Bächen ihre Wäsche und uns kamen große Transporter mit Strohballen auf dem Dach entgegen.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt wurde das Land wieder flacher und trockener. Die Menschen hier leben ihn Lehmbauten und kleinen Hütten. Zwischen diesen Häusern stehen riesige prachtvolle Moscheen und Koranschulen, aufwändig verziert mit Mosaik und Ornamenten.

Als wir gegen 15:00 in Zagora ankamen und aus dem Taxi stiegen war es deutlich wärmer als in Marrakesch aber die Menschen saßen in Fleece Jacken und warmen Pullovern in den Straßencafés.
Unser Organisator der Trekking Tour, Hafid, empfing uns am Taxi und stellte uns Mohammed vor, welcher die nächsten 5 Tage gemeinsam mit einem weiteren Mann mit uns durch die Wüste wandern würde und Franziska, welche mit uns die Tour gehen würde. Wir tranken Tee und Hafid erklärte uns den genauen Ablauf der Tour.

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Wir fuhren gemeinsam eine Stunde an den Rand der Steinwüste, starteten mit den Kamelen und wanderten ca. 1 Stunde in die Steinwüste hinein und schlugen dort unser Nachtlager auf. Am Abend machten wir Musik, wir sangen deutsche Lieder, die Berber ihre klassischen Lieder über die Sahara welche sie mit leeren Wasserkanistern begleiteten.
Wir schliefen unter dem Sternenhimmel, und ja, er war wirklich unbeschreiblich!

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