Marokko Reisetagebuch: Tag 6, letzter Trekking-Tag und über die Organisation ♥

Auch an diesem Morgen wurden wir früh von der Sonne geweckt. Wir frühstückten und fütterten wie jeden Morgen die Kamele mit den Orangen Schalen.
Die Guides sattelten die Kamele und es ging los, eine Düne nach der anderen. Stundenlang. Unsere Orientierung war völlig verloren gegangen, weil wirklich alles gleich aussah.

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Wir wanderten bzw. ritten ca. 3 Stunden und machten im Schatten der vereinzelten Nadelbäume zwischen den Dünen Rast.DSCN3146

Nach einer ausgiebigen Mittagsruhe ritten wir noch einmal 2,5 Stunden bis zu unserem Nachtlager, welches sich wieder am Rande der Sandwüste befand. An unserem letzten Abend in der Sahara machten wir wieder Musik mit unseren Guides und lernten ihnen schwäbisch.

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Über die Trekking-Organisation:

Die Philosophie dieser Organisation besteht darin, Touristen auf Wege zu führen, die nicht jeder sieht. Sie möchten etwas einzigartiges bieten, und wirklich etwas von ihrem Leben und ihrer Welt zeigen.

Das Tolle an dieser Organisation ist, dass nur Nomaden die Touren leiten dürfen, natürlich mit ihren eigenen Kamelen. Das Geld, welches die Touristen für ihre Tour zahlen, kommt den Familien zugute. So können die Familien in ihrem Gebiet bleiben und sind durch die große Armut nicht gezwungen in die Städte auszuwandern.

Die Organisatoren dieser Seite schreiben folgendes: “ Für unsere Trekkingtouren werden nur befreundete Nomaden aus dem Jebel Bani Gebirge mit ihren eigenen Kamelen angestellt. Auf diese Weise können die Chameliers mit ihren eigenen Tieren zum Unterhalt ihrer Familien beitragen; jeder Chamelier erhält pro Kamel und Tag einen Betrag. Köche und weiteres Begleitpersonal stammen auch aus dem Tafraout-Gebiet. Hafid Benyachou unterstützt hiermit einige Hirtenfamilien sowie Familien, die sich in einer Notlage befinden.

Ihre Buchung bei uns ermöglicht den Nomaden weiter in ihrem Umfeld leben zu können und nicht durch Not in die Städte auszuwandern. Während der Karawane werden sie die besondere Lebensweise, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit der Wüstenbewohner schätzen lernen.

Eine Wüstenwanderung und der Aufenthalt bei Nomaden sind sehr einfach, ohne jeglichen Komfort. Dafür wird der Reisende belohnt von der Herzlichkeit, Offenheit und Spontanität der Wüstenbewohner. Deshalb setzen wir auch voraus, dass unsere Gäste tolerant und flexibel sind, sowie bereit, sich in die Gemeinschaft einzufügen und auch mal Dinge wie Holz sammeln, Wasser holen und Aufräumen übernehmen. Wir möchten auf unseren Wanderungen die Wüste sauber und ohne große Spuren hinterlassen, deshalb werden brennbare Abfälle verbrannt und sonstiger Müll wieder mit nach Zagora genommen und dort entsorgt wird.“

Wenn ihr also auch eure Marokko Reise Plant, unterstützt keinen großen Konzern, der sowohl euch, als auch den Nomaden das Geld aus der Tasche zieht, sondern unterstützt die Nomade, lernt ihre Lebensweise kennen und sammelt die tollsten Erfahrungen eures Lebens. Ich kann euch diese Organisation nur ans Herz legen! ♥

Homepage der Trekking-Organisation

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