Lässiges Sommer-Outfit

Der Sommer ist endlich auch bei uns angekommen! Wie lange habe ich darauf gewartet…nach den vielen Hochwassern und Regentagen scheint nun endlich morgens wieder die Sonne zum Fenster herein. Zeit für ein Sommer-Outfit, welches ich dieses mal (fast) komplett bei H&M zusammen gestellt habe. Für euch ein klarer Vorteil, was Versandkosten anbelangt 😉

Mein Sommer-Outfit habe ich bei We♥It gefunden.

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Es ist wirklich total schlicht, aber das karierte Hemd setzt dann das i-Tüpfchen noch oben drauf! Ein wirklich lässiges Outfit. Ich kann mir hierzu die Adidas Superstar wirklich super vorstellen, weshalb ich sie mit in die Must-Have Liste gesetzt habe.

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Adidas Superstar, bei Amazon ca. 63€

Schwarzes Basic-Tshirt, bei H&M ca. 5€

Karierte Baumwollbluse, bei H&M ca. 20€

Jeansshorts, bei H&M ca. 25€

 

Ich hoffe dass euch das Outfit gefallen hat, wenn ihr euch mehr Posts zu Outfits wünscht, lasst es mich wissen! Viel spass beim shoppen♥

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P2 „One fits all Color Adapting Fluid“

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„Passt sich dem individuellen Haut Ton an, natürliche Deckkraft mit Vitamin E, öl frei“

Zugegeben, mich hat P2 mit diesem Fluid bzw. dieser Foundation echt neugierig gemacht! Kann ja nur von Vorteil sein, nicht mehr seinen Hautton finden zu müssen, wenn man sich, so wie ich, sowieso schwer tut eine passende Foundation zu finden. Ich war mir jedoch nicht sicher, ob das wirklich funktionieren würde, eine Foundation für jeden Haut Ton.

Gekauft habe ich die Foundation, logisch, bei DM für ca. 5€.

Als ich sie zum ersten Mal geöffnet habe, war ich erst einmal verdutzt: eine graue creme die etwas glänzt. Und dass soll einen gleichmäßigen, natürlichen Teint machen??

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Natürlich habe ich sie sofort getestet und war erst einmal etwas ratlos, ob ich sie jetzt gut oder schlecht finden soll.

Auftragen lässt sich das Produkt durch die recht flüssige Konsistenz super, am besten mit einem Pinsel. Allerdings muss man sie wirklich gut verteilen, weil sie sonst eine fleckige Haut macht! Sie ist recht dunkel getönt und die Deckkraft ist auch nicht sonderlich hoch, alles erst einmal Minuspunkte, weshalb ich sie erst einmal 2 Wochen stehen gelassen habe.

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Nach ein paar sonnigen Tagen und 2x Solarium war mir meine Foundation, die ich normalerweise verwende jedoch zu hell und irgendwie passte sie nicht in mein Gesicht. Also griff ich wieder zu der neuen Foundation und dieses Mal fand ich sie irgendwie gar nicht mehr so schlecht wie beim ersten Mal.

Sie macht das Gesicht etwas dunkler und deckt auch nicht so richtig, aber für ein Alltags Make Up im Sommer finde ich sie echt gut geeignet, da man nicht so viel Produkt im Gesicht hat, was man im Laufe des Tages herunterschwitzt. Die Foundation macht eine ebene Haut und einen gleichmäßigen Teint. Sie fühlt sich mehr wie eine Creme an, die einzieht.

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Die Haut wirkt gleichmäßiger und glatter.

 

 

Für jemanden, der seine Augenschatten überdecken möchte empfehle ich eher eine getönte Hautcreme, denn Augenschatten deckt die Foundation wirklich nicht ab! Auch Pickel oder Narben werden eher hervorgehoben da sie die dunklen Stellen hervorhebt, diese dann davor mit etwas Concealer abdecken und vorsichtig über dieses Stelle tupfen, z.B. mit einem Beauty Blender.

Da ich im Alltag sowieso kein aufwändiges oder starkes Make Up trage, werde ich an meinen Augenschatten-freien Tagen diese Foundation tragen. Mit etwas Puder gesettet stelle ich sie mir echt gut vor. Auch unter einem Abend Make Up könnte ich sie mir sehr gut vorstellen und werde dies bei der nächsten Gelegenheit auch ausprobieren.

An sich ein gutes Produkt für jeden, der im Sommer nicht viel Make up im Gesicht haben möchte.

Ich hoffe, euch hat der Post gefallen! Wenn ihr zukünftig regelmäßige Prdoukttest haben möchtet, lasst es mich wissen. Übrigens entschuldigt die Fotos, es war Sonntag, ich denke dass das alles sagt 😀

Bis bald, eure Leo♥

Bunte swirl-Cookies ala Bakeclub♥

Ich liebe den Youtube Account von Bake Club! Ich glaube ich kenne jedes Video, und besonders gefallen haben mir die Swirl Cookies. Da ich sie für den Geburtstag meiner Schwester sowieso gebacken habe, habe ich für euch nebenher noch ein paar Fotos geschossen und möchte euch das Rezept Schritt für Schritt zeigen. Ich habe den Teig im Thermo Mix gemacht, ihr könnt aber entweder eine normale Rührmaschine oder ein Handrührgerät verwenden 😉 Übrigens geht’s hier zum Youtube Video von Bake Club 😉

Ihr braucht für ca. 24 Cookies:
– 170g weiche Butter
– 150g weißen Zucker
– 1 Ei
– 1-2 TL Vanille Extrakt
– 280 g Mehl
– ½ TL Backpulver (Die Kekse sollen nicht aufgehen!)
– Lebensmittelfarbe nach Wahl
– Bunte Streusel

So geht’s!
1. Rührt die Butter schaumig und gebt den Zucker dazu. Auch diese Mischung wieder schaumig rühren, dann das Ei und den Vanille Extrakt dazu geben. Als nächstes gebt ihr das Mehl und das Backpulver dazu und rührt den Teig noch einmal kurz durch.

 

2. Ab diesem Schritt müsst ihr den Teig kneten, außer ihr habt eine gute Rührmaschine. Ich habe mit dem Thermomix gearbeitet, und den Teig so nicht glatt bekommen. Ihr knetet den Teig glatt und formt eine Kugel daraus, welche ihr dann in 2 gleichmäßige Teile schneidet. Die eine Hälfte färbt ihr mit der Lebensmittelfarbe bunt ein. Mein Tipp dabei ist, am Anfang einen Gefrierbeutel um die Hände zu machen damit ihr später keine blauen Flecken auf der Haut habt.

Wenn die Lebensmittelfarbe gut eingeknetet ist, könnt ihr wieder ohne den Gefrierbeutel weiter arbeiten, denn so geht es einfach besser!

 

3. Legt den eingefärbten Teig auf eine Frischhaltefolie und rollt ihn in einer rechteckigen bzw. ovalen Form gleichmäßig, und nicht zu dünn, aus. Diesen Schritt wiederholt ihr genau so mit dem normalen Teigklumpen.

4. Legt den hellen Teig auf den eingefärbten Teig. Hier wird die Folie nützlich, denn der Teig reißt beim hochhalten. Mit der Folie könnt ihr ihn einfacher auf den anderen Teig stürzen. Ich habe auf diesem Foto den Fehler gemacht, den hellen Teig auf dem eingefärbten auszurollen. Macht das nicht, denn der Teig vermischt sich so mit dem bunten und die Cookies werden nicht so schön!

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Wenn ihr die beiden Teige aufeinander gelegt habt, rollt sie zu einer Rolle auf und wickelt diese in die Folie, so könnt ihr sie besser hochhalten, ohne dass die Rolle auseinander bricht. Legt die Rolle dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank, damit ihr sie später besser schneiden könnt.

5. Wickelt die Rolle aus der Folie aus, und legt auf den unteren Teil der Folie die Streusel. So könnt ihr die Rolle einfacher in den Streuseln wenden, und macht nicht eine zu große Sauerei auf dem Boden.

6. Schneidet die Rolle in ca 3 mm dicke Stücke, welche ihr auf ein Backblech legt. Achtet darauf, dass ihr genug Platz zwischen den Keksen lasst, denn diese zerlaufen im Backofen noch ein ganzes Stück!

7. Backt die Kekse bei 175 Grad 9-11 Minuten. Wundert euch nicht wenn die Kekse nicht hart werden, durch die Butter werden sie erst beim Auskühlen hart! Ganz wichtig ist, dass die Kekse nicht braun werden, denn mit Lebensmittelfarbe sehen sie gebräunt wirklich nicht appetitlich aus. Sie sollen farblich wie im Rohzustand bleiben.

So sehen die fertigen Kekse dann aus! Ich habe 2 Rollen gebacken, deshalb die unterschiedlichen Fotos! Falls ihr dieses Rezept selbst ausprobiert, postet doch Fotos in die Kommentare wie sie bei euch geworden sind!

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Ein dickes Dankeschön♥ geht an meine beste Freundin, ohne sie hättet ihr keine Fotos zum Rezept bekommen 🙂

Viel spass beim Backen, und wenn euch meine Anleitung zu knapp war, schaut euch das Video vom Bakeclub an und lasst es mich wissen. Bis bald, eure Leo♥

Marokko: Mein Fazit ♥

Das hier wird mein letzter, abschließender Beitrag zu meiner Marokko Reise sein. Ich möchte euch noch sagen, wie mich die Reise verändert hat und was ich besonders toll fand.

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Zugegeben bin ich mit einem mulmigem Gefühl nach Marokko geflogen, denn ich wusste nicht was auf mich zukommen würde.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich jederzeit wieder nach Marokko reisen würde, dann aber mit meinen Eltern und meinem Freund, denn diese habe ich unglaublich vermisst!

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Trotzdem war diese Reise eine unbeschreibliche Reise und tolle Erfahrung, denn niemand kann einem diese Eindrücke nehmen, die man sammelt, wenn man auf eigene Faust unterwegs ist.
Nie würde ich eine Pauschalreise in ein so geheimnisvolles Land buchen, denn du wirst nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit transportiert und kommst weder mit einheimischen, noch mit anderen Sitten in Kontakt.

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Viele Menschen aus meinem Umfeld waren schockiert, dass wir, 3 Frauen, alleine nach Marokko reisen wollten und dann auch noch auf eigene Faust. Horror Storys wie „die ziehen euch ab!“ oder „nicht dass ihr an gegrabscht werdet!“ durfte ich mir von wirklich vielen Menschen anhören. Ganz ehrlich: glaubt nicht an Klischees und Vorurteile. Wir wurden kein einziges Mal beklaut, an gegrabscht oder etwas in dieser Art. Im Gegenteil. In Marokko hatte ich abends im Souk weniger Angst als hier in Deutschland in größeren Städten! Klar versuchen die Menschen dort irgendwie an Geld zu kommen, manche Verkäufer sind auch penetrant, aber man darf auf keinen Fall vergessen, dass wir für diese Menschen unglaublich reich und wohlhabend sind. Alles in allem muss man als Frau wirklich KEINE Angst in Marokko haben.

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Wir haben viele Menschen kennen gelernt, einen Tag bei einer Nomaden Familie verbracht und gelebt wie die Nomaden. Wir haben die hintersten Ecken des Souks gesehen, die bei weitem nicht so sauber und geordnet waren wie diese, in denen sich die Touristen aufhalten.

Aber wir konnten dafür mit Menschen sprechen, konnten Menschen eine Freude machen indem wir etwas bei ihnen gekauft haben, konnten fotografieren und ihnen von unserer Welt berichten.

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Und ich habe gelernt, dankbar zu sein. Dankbar für das luxuriöse Leben, welches wir hier in Deutschland führen und das sollten wir jeden Tag sein: Dankbar, gesund zu sein, dankbar, einfach zum Arzt gehen zu können und vor allem: uns im Supermarkt aussuchen können, was wir heute essen möchten.
Ich hoffe, euch hat mein Reisetagebuch gefallen und ihr habt ein paar Eindrücke gewinnen konntet. Die schönsten Fotos werdet ihr noch auf Instagram sehen können, folgt mir auch auf Instagram: lileosa ♥

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Hotel Review: Hotel Sherazade Marrakech

Unser Hotel, in welchem wir zuletzt und am längsten waren, war das Hotel Sherazade.

Lage: Auch dieses Riad lag mitten im Souk von Marrakesch. Zu Fuß sind es ca. 3 Minuten bis zum Platz del Fnaa. Auch hier sind viele Moscheen im Umkreis, weshalb es morgens eher laut wird.

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Zimmer: Unser Zimmer war im Erdgeschoss des Riads. Da dieses Riad kleiner und mehr bepflanzt war, haben wir ohne Licht auch am Tag nichts gesehen. Das nicht so praktische daran war, dass das Licht erst am Abend ging. Wir mussten morgens leider im Dunkeln in unseren Taschen wühlen. Jedes Zimmer hat ein eigenes Badezimmer, hier funktioniert das Licht auch am Tag. Da auch hier kein Fenster nach außen geht, ist eine Lüftung vorhanden.
Auch hier bekamen wir ein drittes Bett in unser Zimmer gestellt. Die Betten waren groß und mit vielen Kissen hergerichtet, leider waren die Decken sehr, sehr dünn und wir erkälteten uns in der Nacht, da die Luftfeuchtigkeit wirklich unerträglich hoch war und alles feucht wurde.

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Sauberkeit: An der Sauberkeit kann ich nichts bemängeln. Die Zimmer wurden jeden Tag geputzt und die Betten frisch gemacht. Auch das Badezimmer wurde geputzt und wir bekamen frisches Wasser aufs Zimmer.

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Service und Personal: Das Personal war wirklich sehr freundlich. Leider stritten sich die Mitarbeiter einmal auf dem Gang, was also alle Hotel Gäste mitbekamen und ich ziemlich unhöflich fand, vor allem weil es um 23:30 in der Nacht war. Der Service war in Ordnung, jedoch nicht zu vergleichen mit dem des ersten Riads.

Essen: Wir haben in diesem Riad nie gegessen, weshalb ich euch nichts darüber sagen kann.

Fazit: In dieses Riad würde ich nicht noch einmal gehen. An sich war es in Ordnung, aber die Tatsachen, dass die Zimmer wirklich sehr dunkel sind, die Betten zwar hunderte Kissen aber nur eine sehr dünne Decke haben und das Personal sich vor den Gästen streitet, haben mich eher abgeschreckt. Wir haben bewusst mehr Zeit im Souk als im Riad verbracht. Ich kann euch dieses Riad leider nicht empfehlen, auch wenn ich im Internet viel Positives gelesen habe kann ich das leider nicht bestätigen.

Auch hier habe ich alle Fotos der Homepage verwendet!

Marokko Reisetagebuch: Tag 8 & 9, Stadttrip auf eigene Faust!

An diesem Morgen wurden wir um 11 von Ibrahim, dem Taxifahrer der uns bereits nach Zagora gefahren hatte, wieder nach Marrakesch gebracht. Dieses Mal brauchten wir leider fast 8 Stunden und waren daher erst gegen 20 Uhr in unserem neuen Riad, dem Riad Sherazade.

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Wir unternahmen an diesem Abend nicht mehr viel. Der Besitzer des ersten Hotels kam vorbei und brachte uns unsere Reisepässe und unser gesamtes Geld, welches wir am 2. Tag im Safe lassen mussten, zurück. Wir gingen in ein Restaurant und bestellten uns etwas zu essen, schlenderten noch ein bisschen durch den Souk und gingen früh schlafen.

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Die Nacht war leider nicht besonders erholsam, da die feuchte Luft nach und nach die Bettwäsche und Kleider durchnässte und wir froren wie in den kalten Sahara-Nächten. Um halb 6 rief der Muezzin der Moschee, die direkt neben dem Riad stand und wir waren wach. Um 9 quälten wir uns aus den Betten und gingen erst einmal duschen um uns aufzuwärmen.

Wir holten uns auf dem Souk Brot und Früchte und suchten uns einen ruhigen Platz neben der Koutoubia-Moschee und frühstückten, denn in Marokko isst man nicht in der Öffentlichkeit, wenn einen jeder sehen kann.
Unser erstes Ziel war die Koutoubia Moschee von außen, der Zutritt ist nur Muslimen gestattet, was wir auch für angebracht hielten. Sie ist die größte Moschee in Marrakesch und auch eine der ältesten Marrakeschs. Sie wurde in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. (Siehe Wikipedia).

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Unser zweites Ziel war das „Ensamble Artisinal“, ein Markt, in welchem man nicht mit den Verkäufern verhandeln kann. Hier bekommt man Souk-Ware zum Festpreis. Ich kaufte mir eine schöne Kette, welche ich ab diesem Moment mit der Kette von meinem Freund ständig getragen habe.

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Wir gingen weiter und gelangten in die hinteren Teile des Souks, in welchen sich keine Touristen mehr verirrten. Wir konnten dort in Ruhe durch die Gassen schlendern, keiner sprach uns an und wollte uns etwas aufschwatzen. Alle waren freundlich und alles andere als aufdringlich.

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Inmitten dieser Gassen fanden wir das Henna Cafe, nach welchem wir suchten. Auf einer kleinen Dachterrasse tranken wir Cola und Smoothies und ließen uns von einer jungen Frau die schönsten Henna Muster auf die Hände malen.

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Wir waren total begeistert, denn wir hatten uns im Internet die anspruchsvollsten Motive ausgesucht, die junge Frau malte diese jedoch mit einer Leichtigkeit innerhalb weniger Minuten auf unsere Hände, dass wir total baff waren!

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Übrigens verwendet das Cafe nur unbehandeltes, natürliches Henna welches aus nachhaltigem Anbau einer Frauen initiative stammt! Das war für uns ein Grund mehr, noch eine Packung Henna Pulver zu kaufen.

Nachdem wir uns ca. 2 Stunden im Henna Cafe aufgehalten hatten, machten wir uns auf die Suche nach der berühmten Koranschule. Wir irrten 2 Stunden durch die Gassen des Souks, kauften Souvenirs wie Teller und passende Schalen und ich kaufte 3 orientalische Lampen, ich liebe diese Lampen! Meine Schwester kaufte Rosenwasser und wir besorgten Pralinen und Kekse vom Straßenrand als mitbringsel. Auf dem Foto seht ihr übrigens noch das Henna meiner Schwester 🙂

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Nach ewiger, erfolgloser Suche setzten wir uns in ein Cafe und stärkten uns ein wenig. Aus Interesse fragten wir die Bedienung nach der Koranschule. Sie erklärte uns, dass wir eigentlich nur um die Ecke gehen müssten. Wir waren die ganze Zeit um die Koranschule herum gelaufen und hatten sie nicht gefunden. Also konnten wir unser letztes Ziel doch noch erreichen und gingen natürlich direkt dorthin.

 

 

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Gegen 19 Uhr waren wir fix und fertig am Riad zurück und legten uns erst einmal für eine Stunde ins Bett. Gegen 20:30 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zum Platz del Fnaa, um uns noch ein bisschen die Touri-Meile anzuschauen.
An dieser Stelle habe ich einen Appell an ALLE, die nach Marrakesch reisen: BITTE UNTERSTÜTZT WEDER DIE SCHLANGENBÄNDIGER, NOCH DIE MÄNNER, DIE MIT KLEINEN ÄFFCHEN AN HALSBÄNDERN FOTOS FÜR GELD MACHEN MÖCHTEN!!! KAUFT LIEBER DEN TEMPO-VERKÄUFERINNEN 3 PÄCKCHEN TEMPOS AB…

Wir holten uns an einem der Stände etwas zu essen und beobachteten das bunte Treiben auf dem Platz. Gegen 23 Uhr gingen wir zurück ins Riad und packten schon einmal unsere Taschen, denn am nächsten Morgen wollten wir vor der Heimreise noch den Palais de la Bahia besichtigen.

Hotel Review: Jardins du Draa in Zagora

Die Nacht nach unserer Wüstentour haben wir im Jardin du Draa in Zagora verbracht.
Auch zu diesem Hotel möchte ich euch in Rewiev schreiben.

Lage: Das Hotel liegt etwas Außerhalb der Stadt in einer engen Gasse, zwischen Palmen und Olivenbäumen. In die Stadt haben wir mit dem Auto ca. 10 Minuten gebraucht, jedoch ist die Lage um das Hotel wirklich ruhig und man kann in der Nacht sehr gut schlafen.

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Zimmer: Die Zimmer in diesem Hotel waren, anders als in den Riads, quadratisch und größer. Dafür war das Badezimmer viel kleiner, was bei einer Nacht jedoch nicht gestört hat. Die Fenster waren recht dunkel, die Scheiben mit buntem Glas besetzt. An sich war das Zimmer wirklich schön, uns wurde ein drittes Bett in den Raum gestellt und wir hatten trotzdem noch genügend Platz. Was ich sehr gut fand war, dass die Decken nicht zu dünn waren, denn in der Nacht habe ich, egal wo, oft gefroren. Sauber war unser Zimmer auch, und hellhörig waren die Zimmer auch nicht.
Der Blick aus den Fenstern zeigte den Pool und viele Palmen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Wasser haben wir auch hier nicht getrunken, denn die Leitungen sind in ganz Marokko dieselben, dafür standen Wasserflaschen im Zimmer bereit.

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Sauberkeit: Wenn man den Garten des Hotels betritt, meint man, im Paradies gelandet zu sein. Die Zimmer sind wirklich sauber und auch das Essen ist sehr gut! Wie in allen Hotels riecht es im Badezimmer etwas nach Chlor, jedoch findet man wahrscheinlich kein Hotel, in welchem das nicht der Fall ist.

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Service: Der Service war auch in diesem Hotel sehr gut. Die Besitzer haben uns selbst unser Zimmer gezeigt und uns begrüßt. Auch das Frühstück war sehr gut. Das Hotel hat einen Pool, jedoch würde ich euch nicht empfehlen, ihn im März zu nutzen da das Wasser viel zu kalt ist. Der Pool ist eben für ein Wetter mit 50 Grad im Schatten gemacht.
Essen: In diesem Hotel haben wir nur einmal gefrühstückt. Es gab Café, Tee, Pancakes, Brot, Orangen und frisch gepressten Orangensaft. Außerdem bekamen wir verschiedene Aufstriche und Marmeladen. Da ich eine Laktoseintoleranz habe, fiel für mich das Frühstück-egal wo- eher klein aus. Als Vegetarier ist es in Marokko alles andere als schwierig, etwas zu essen zu finden.

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Fazit: Das Hotel ist wirklich schön und nach einer anstrengenden Wüstentour tut Luxus wirklich gut! Das Hotel ist eher hochpreisig, jedoch lohnt es sich wirklich. Schade finde ich, dass das Hotel keine Website hat. Man findet es nur auf Booking-Seiten, woher ich auch die Fotos genommen habe.

Link zur Website und den Fotos

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